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Zitat:
"Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer führen, ein Krieg, in dem sie immer siegen."
(Ludwig Börne)
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Die aktuellen Specials:
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Vorschau
Live-Musik   Einhalden Festival:

Lisette Spinnler mit dem Tales in Tones Trio – Cole-Porter?s Finest Jazz-Songs –
heute um 20:00 Uhr Bauernhof Einhalden, Horgenzell, bei Ravensburg Doppel-Act.: Lisette Spinnler u. TTT + W. Sittler u. die Sextanten. Erwachsene 24 €, ermäßigt* 20 €; Familien (2Erw. + alle Kinder U18) 50 €; Familien (1Erw.+alle Kinder U18) 30 €; Preise an der Abendkasse jeweils zuzügl. 3 €
„Night and Day“, „What Is This Thing Called Love“, „I Get A Kick Out Of You“, „I?ve Got You Under My Skin“ ... die Liste der Cole-Porter-Songs, die zu Evergreens wurden, ließe sich noch lange fortsetzen. Eine Auswahl der unvergessenen Titel aus den 30er und 40er Jahren bringt die charismatische Basler Jazz-Sängerin Lisette Spinnler gemeinsam mit dem Tales in Tones Trio zu Gehör.
Live-Musik   Einhalden Festival:

Walter Sittler und die Sextanten – „Prost, Onkel Erich“ – eine musikalisch-szenische Collage –
heute um 21:00 Uhr Bauernhof Einhalden, Horgenzell, bei Ravensburg Doppel-Act.: Lisette Spinnler u. TTT + W. Sittler u. die Sextanten. Erwachsene 24 €, ermäßigt* 20 €; Familien (2Erw. + alle Kinder U18) 50 €; Familien (1Erw.+alle Kinder U18) 30 €; Preise an der Abendkasse jeweils zuzügl. 3 €
Walter Sittler und die Sextanten geben beim Einhaldenfestival das Stück „Prost, Onkel Erich“ zum Besten. Es ist ein Anschlussprojekt zur Inszenierung von Erich Kästners Kindheitserinnerungen „Als ich ein kleiner Junge war“, in der TV- und Theaterschauspieler Walter Sittler auf unzähligen Bühnen in der ganzen Republik mit hintersinnigem Charme brillierte. Die musikalische Inszenierung „Prost, Onkel Erich“ ist eine Collage aus Glossen, Briefen und Gedichten des Schriftstellers. In einem grandios inszenierten Monolog schlüpft Sittler, einer der beliebtesten Fernseh-Schauspieler im deutschsprachigen Raum, in die Haut von Kästner. Während der große deutsche Autor aus dem Füllhorn seiner Erinnerungen zu erzählen beginnt, setzen sich nach und nach die sechs Musiker an ihre Instrumente, begleiten die Geschichten, kommentieren sie, treiben sie voran.
Kino:
A Single Man
heute um 21:30 Uhr Rheinstrandbad, Konstanz, Spanierstr. 7 Beginn der Vorstellungen ca. 21.30 Uhr / nach Einbruch der Dunkelheit (Bei schlechter Wetterlage erhalten Sie aktuelle Infos ab 19 Uhr auf unserem Anrufbeantworter fon +49 7531 60162) Preise: 5 Euro Uni & Palmenhauspark; 7 Euro sonstige Spiel
USA 2009; 99 MIN; REGIE: TOM FORD; DREHBUCH: TOM FORD (NACH EINEM ROMAN VON CHRISTOPHER ISHERWOOD); MIT: COLIN FIRTH, JULIANNE MOORE, MATTHEW GOODE U.A.; FSK: AB 12
Knallbunt und doch unterkühlt ist das Erstlingswerk des amerikanischen Modedesigners Tom Ford. Mehr noch: statisch, maßgeschneidert, langsam und - inmitten des durchgestylten 60er-Jahre-Settings - magisch. Es ist eine Magie des Subtilen, die sich in Colin Firths Mimik oder in pointiert glühenden Technicolor-Farben zu erkennen gibt. So sehr die Farben auch an Campari-Werbung erinnern, so ernst ist doch der Grundtenor des Films, der den Zuschauer an einem Tag im Leben des Literaturprofessors George Falconer teilhaben lässt.
Wer sich schon morgens die Pistole zum Selbstmord bereit legt, der erwartet nicht mehr viel vom Rest des Tages. Falconer erwartet sowieso nicht mehr viel vom Leben, seit er Jim, seinen Geliebten, durch einen Autounfall verloren hat. Immer wieder wird er zum Gefangenen seiner Vorstellungskraft, die ihm den Tod Jims vorführt oder ihn in die Kindheit zurückversetzt. Den Tag durchläuft er wie auf Schienen; Gefühlsregungen ebenso wie Kameraschwenks sucht der Zuschauer (fast) vergeblich.
Die Schauplätze, die Ausstattung der Schauspieler, ja die Charaktere selbst sind dem strikten Dresscode des Regisseurs unterworfen.
Einige Kritiker setzen sogleich artifiziell mit herzlos/langweilig/ohne Aussage gleich. Der pseudo-objektive Rezensent kann da nur vehement protestieren, aber warum nur?! Wie sollen mehrdeutige Worte das beschreiben, was nicht einmal die Bilder preisgeben? Es ist etwas, das man mit einem Fingerschnipsen noch am Treffendsten beschreiben kann. In all seiner Künstlichkeit, die durch den reduzierten Plot und die statischen Einstellungen nicht gerade gemildert wird, wirkt der Film nie herzlos. Colin Firth (dem hier oft genug "die Rolle seines Lebens" attestiert wird) hat doch immer noch ein Augenzwingern für uns übrig. Und wenn ein George Falconer, der aussieht wie Marcello Mastroianni in seinen besten Jahren, neben einem Hispano-James-Dean an einem Auto lehnend Zigaretten raucht, dann kriegt Tom Ford auch den letzten Cineasten rum.
Kino:
Open-Air-Kino
heute um 21:30 Uhr Freilichtbühne, Engen
Ausstellungen:
Öffentliche Führung in der Sonderausstellung "Triumphzug, Prunkgefäß und Plauderstündchen"
Sonntag, 01. Aug 2010 von 10:30 bis 11:30 Uhr Stadtmuseum, Radolfzell Kostenbeitrag: 4,- € zzgl. Museumseintritt
Die Sonderausstellung zeigt vom 07.05.-26.09.2010 Raritäten zwischen Repräsentationslust und Sehnsucht aus der Zeit des Biedermeier und Historismus.
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